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16. November 2023
// Produkte & Service

Mit dem Mobilo sicher durch die ambulante Versorgung

Marketing-Produktmanagerin Tabea Lanzke über Stiegelmeyer-Produkte für nicht-stationäre Behandlungen

In der Debatte über die zukünftige Finanzierung der Krankenhäuser spielt die ambulante Versorgung von Patienten eine zentrale Rolle. Welche Anforderungen bringen die neuen Konzepte mit sich und wie kann Stiegelmeyer die Versorgungszentren unterstützen? Darüber sprachen wir mit Tabea Lanzke, Marketing-Produktmanagerin für den Bereich Krankenhaus bei Stiegelmeyer.

In den Duden hat es die „Ambulantisierung“ noch nicht geschafft, in der Diskussion über die Zukunft der Krankenhäuser ist sie omnipräsent. Was steckt hinter diesem Begriff?

Bei der Ambulantisierung handelt es sich um ein weltweites Thema. Überall überlegt man, wie sich die Kosten für die stationäre Versorgung eines Patienten im Krankenhaus reduzieren lassen: also die Aufwendungen dafür, dass er aufgenommen wird, im Krankenhaus schläft, isst und behandelt wird. Bestimmte Untersuchungen, einige Behandlungsformen und auch Operationen rechtfertigen eigentlich keine stationäre Aufnahme.

Wieso ist das Thema gerade jetzt so aktuell?

Die Gesundheitssysteme weltweit können vor allem nach Corona ihren Finanzierungsbedarf nicht mehr selbst erwirtschaften. Ihre Ressourcen sind erschöpft, und das Minus in den Bilanzen ist vielerorts groß. Man sucht nach Lösungsansätzen, um Behandlungsabläufe zu optimieren und außerhalb einer stationären Versorgung durchzuführen.

Wie läuft die ambulante Versorgung ab?

Der Patient erhält einen Termin in einem medizinischen Versorgungszentrum, dass klinikgeführt oder über eine spezialfachärztliche Einrichtung geführt sein kann. Er geht dorthin, wird untersucht, behandelt oder durchläuft einen kleinen chirurgischen Eingriff. Es folgt eine kurze Erholungsphase, dann geht der Patient wieder nach Hause. Für eine solche ambulante Versorgung kommen z. B. auch endoskopischen Untersuchungen infrage, also eine Bronchoskopie, eine Darmspiegelung oder eine Arthroskopie am Knie. Ein noch größeres Potenzial bieten kleinere operative Eingriffe. Das kann eine Wurzeloperation beim Zahnarzt sein oder der Hautarzt, der einen Leberfleck entfernt, oder der Nephrologe, der einen Dialyseshunt anlegt. Bei all diesen Eingriffen durchläuft der Patient drei Phasen: die Vorbereitung, die Durchführung und die postoperative Erholung.

Welche Anforderungen müssen Betten oder Liegen für die ambulante Versorgung erfüllen?

Normalerweise kommt der Patient gehenden Fußes in das Versorgungszentrum, sitzt dort auf einem Stuhl, wird vorbereitet und geht ebenfalls zu Fuß in den Operationsraum. Essenziell ist dann die Nachsorge nach der Operation. Oft sollte der Patient während der postoperativen Erholungsphase liegen. Ein elektrisches Krankenhausbett mit sehr vielen Funktionen ist für diesen Zweck jedoch überdimensioniert. Es entspricht häufig auch nicht den räumlichen Gegebenheiten, da es oft zu breit ist. Denn die neuen Versorgungszentren entstehen keinesfalls nur in leerstehenden Klinikstationen oder Neubauten, sondern auch in Einkaufszentren oder Büroetagen. Dort punkten sie zwar oft mit zentraler Lage und eleganten Wartezimmern, aber in Richtung Behandlungsraum werden die Flure und Türen immer schmaler. Es gibt dafür keine Regularien.

Wie kann Stiegelmeyer die Versorgungszentren in dieser Situation unterstützen?

Unsere Transportliege Mobilo ist in ihrer Ausstattung sehr funktional und erfüllt die Anforderungen für die Ruhe- und Erholungsphase nach einem Eingriff. Der Mobilo ist wählbar mit einer zwei- oder viergeteilten Liegefläche, sodass sich die Position des Patienten individuell verändern lässt. So kann z. B. bei Unwohlsein oder Übelkeit die Rückenlehne entsprechend angestellt werden. Die viergeteilte Liegefläche ermöglich eine Herzstuhlposition, die zusätzlichen Komfort verschafft. Seitensicherungselemente vermeiden Stürze und geben Sicherheit. Optional lässt sich ein Infusionsständer integrieren. Auch ein Esstablett als Ablagemöglichkeit steht zur Verfügung. Mit einer Außenbreite von 87 cm ist der Mobilo schmal und beweglich. Er passt in kleine Räume und durch normale Türöffnungen.

Überzeugt der Mobilo auch wirtschaftlich?

Als funktionale Transport- und Ruheliege hat er seinen Platz in der ambulanten Versorgung. Er ist für die Basisversorgung gedacht und in den Anschaffungskosten attraktiv. Der Mobilo bietet deutlich mehr als die üblichen Untersuchungsliegen ohne Rollen und Seitensicherungen. Er ist eine Liege, auf der man ruhen und schlafen kann, gleichzeitig bietet er mit der optionalen viergeteilten Liegefläche einen entspannten Sitzkomfort.

Gibt es ein weiteres Stiegelmeyer-Produkt für ambulante Versorgungszentren?

Unser Nachttisch Quado passt mit seinen schmalen Abmessungen ideal zum Mobilo. Hier sehe ich vor allem zwei Stärken: Am Fußende der Liege aufgestellt, ist der Quado eine komfortable Schreibunterlage für die Dokumentation. Oft müssen in der Erholungsphase Blutdruck und Herzfrequenz des Patienten gemessen und protokolliert werden. Zusätzlich ist der Quado auch ein praktischer Aufbewahrungsort für persönliche Dinge. Der Patient kommt in der Regel mit Schuhen, Jacke und Papieren, die im Quado direkt neben dem Mobilo sicher verstaut werden können. Wenn der Patient geht, nimmt er seine Sachen einfach selbst wieder an sich. Und natürlich dient der Quado auch hier als multifunktionaler Begleiter, mit dem die medizinischen Fachkräfte etwa die Materialien zum Blutabnehmen transportieren können.

Vielen Dank für das Gespräch!

In unserer Herbstaktion 2023 bieten wir Krankenhäusern und ambulanten Versorgungszentren den Mobilo und den Quado zu besonders attraktiven Preisen an. Nutzen Sie unser Angebot bis zum 31. Dezember 2023.

Hier geht es zur Mobilo-Aktion.

Hier geht es zur Quado-Aktion.

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