10. Oktober 2013
// Kunden & Partner

Design und Technik für morgen

Heute schon darüber nachdenken, was morgen wichtig werden kann

Stiegelmeyer arbeitet seit Jahren mit Fachhochschulen und Universitäten intensiv und erfolgreich zusammen. Im Gesundheitswesen sind Produktinnovationen entscheidend, deshalb können so idealerweise Forschungsergebnisse auch in Produkte transferiert werden. Dies setzt jedoch eine interaktive und konzentrierte Zusammenarbeit voraus. Mit Erfolg: Drei dieser Projekte stellen wir Ihnen hier vor. In den beschriebenen Vorhaben ist ein Fundus an Ideen erarbeitet worden, der Impulse für neue Projekte liefern kann. In weiteren Ausgaben des FORUMs werden wir diese Projekte im Detail betrachten.

Kliniknachtisch: TU Dresden

Von der Idee, Architekturstudenten, die in ihrem künftigen Berufsleben den Bau von Pflegeeinrichtungen planen werden, mit der Aufgabe zu betrauen, neuartige Kliniknachttische zu gestalten, war Stiegelmeyer spontan begeistert. Deshalb hat die Firmenleitung zugestimmt, ein Projekt der Technischen Universität Dresden sowohl finanziell als auch mit fachlichem Erfahrungsaustausch zu unterstützen. Im Verbundprojekt „The next generation“ unter der Anleitung von Frau Dr.-Ing. Gesine Marquardt haben Architekturstudenten den bisherigen Ausstattungsstandard von Kliniken und Heimen konkret auf den Nachttisch bezogen recherchiert. Aus den gesammelten Eindrücken wurden Entwürfe für Nachttische entwickelt, die auf die besonderen Bedürfnissen unterschiedlicher Nutzergruppen, beispielsweise von Kindern im Akutkrankenhaus, von Psychiatriepatienten oder von Müttern auf der Entbindungsstation eingehen.

Klinikbett: Kunsthochschule Burg Giebichenstein

Im Rahmen des Verbundprojektes der Pflegemesse Leipzig ist ein zusätzliches Projekt im Fachbereich Produktdesign der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale zustande gekommen. Für eine geplante Projektwoche „Das Patientenzimmer der Zukunft“ hat Stiegelmeyer das moderne Klinikbett Seta zur Verfügung gestellt, um angehenden Industriedesignern die Möglichkeit zu geben, Formen und Funktionen kritisch zu hinterfragen und neue Vorschläge zu unterbreiten. Ihre Ergebnisse präsentieren die Studierenden in der Sonderschau RAUM + DESIGN auf der PFLEGE + HOMECARE in Leipzig.

Rollen/Verfahrbarkeit Klinikbett: FH Bielefeld

Das Kompetenzzentrum für Bewegungsvorgänge (KfB) der Fachhochschule Bielefeld beschäftigt sich seit 2011 mit dem Forschungsprojekt „Bewegungsanalyse und Nutzungsprofil von Krankenhausbetten – Ergonomische Symbiose von Mensch und Technik“. Die zentrale Frage nach der Leichtläufigkeit eines Krankenhausbettes stellte sich dem Wissenschaftsteam von Prof. Dr.-Ing. Ralf Hörstmeier schon vor einigen Jahren. Wie sieht ein Krankenhausbett in Zukunft aus? Was wird auf dem Markt benötigt? Diese kooperative Zusammenarbeit ermöglicht eine praxisorientierte Grundlagenforschung. Die wichtigsten Ziele in diesem Projekt sind die Erstellung von Nutzungsprofilen und die Betrachtung der Einzelparameter wie zum Beispiel Lenkgeometrie sowie die Materialauswahl von Bodenbelägen.

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