16. Juli 2018
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Sichere Fahrt im Marienhospital

Ein Seminartag zum Bettenführerschein von Stiegelmeyer mit Mario Ohl

Das „Kaiserbett“ sorgt sofort für Vertrauen. Mario Ohl beginnt seine Präsentation zum Bettenführerschein mit einem Bild des ersten Stiegelmeyer-Klinikbettes von 1910. Die Kursteilnehmer blicken auf dessen Schnörkel und staunen: „So lange existiert Stiegelmeyer schon!“ Herr Ohl gibt die Anerkennung gleich zurück: „Aber nicht so lange wie das Marienhospital – Ihr Haus gibt es ja schon seit 1868!“

Nach diesem Ausflug in die Historie geht es mit Energie in die Gegenwart. Mario Ohl, After Sales Manager bei ­Stiegelmeyer, verbringt einen Tag im Bottroper Marienhospital. In sechs Gruppen erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihm den „Bettenführerschein“. Dahinter verbirgt sich nicht etwa eine strenge Prüfung, sondern ein 60-minütiges Seminar rund um die Stiegelmeyer-Betten im Haus. Herr Ohl gibt Hinweise zur bestmöglichen Bedienung der Betten. Sein Ziel ist es, die Mitarbeiter zu entlasten und zu unterstützen und gleichzeitig unnötige Beschädigungen der Betten zu vermeiden.

Neben den bewährten Klinikbetten Comforta und Seta ist in Bottrop mit dem Evario ein neues Modell im Einsatz. Erfreulicherweise fühlen sich die Kursteilnehmer bereits wohl und sicher mit diesem Bett. Es gibt Lob für die gute Fahrbarkeit und die leichte Bedienung der Seitensicherung Protega.

Mario Ohl hat viele weitere Tipps parat. Er erklärt das moderne Bedienpanel in der Seitensicherung und weist darauf hin, dass dieses Panel eine eigene Ebene für Pflegekräfte enthält. Darin lassen sich zum Beispiel bestimmte Funktionen für den Patienten sperren. Anschließend demonstriert Herr Ohl die leichte Bedienbarkeit der Bettverlängerung und erläutert, dass die Verlängerung bei Benutzung immer komplett herausgezogen werden muss – sonst entsprechen die Abstände nicht der Norm.

Um das Bett noch leichter durch die Gänge fahren zu können, sollte eine der Rollen in Geradeaus-Position festgestellt sein. Bei den Bottroper Evarios ist diese Spurrolle die 5. Rolle in der Mitte des Bettes. Bei Betten mit 4 Rollen empfiehlt Mario Ohl: „Schieben Sie das Bett so, dass Ihnen die Spurrolle am anderen Bettende gegenüberliegt. Liegt sie direkt vor Ihren Füßen, ist das ergonomisch nicht so günstig, wie unsere Studie mit der Fachhochschule Bielefeld ergeben hat.“

Die Teilnehmer stellen Fragen, geben Feedback, äußern auch Kritik. Mario Ohl antwortet ausführlich und verspricht, offene Punkte zu recherchieren. Den Bettenführerschein muss man nicht „bestehen“ – die Teilnahme reicht, um die Teilnahmebescheinigung zu erhalten. Das Interesse und die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zeigen jedoch, dass diese Stunde gut investierte Zeit war und in Zukunft der Umgang mit den Betten noch müheloser klappen wird.

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