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07. September 2023
// Inside

Stiegelmeyer hebt die Holzproduktion in Nordhausen auf ein neues Level

Betrieb in Thüringen erneuert seinen Maschinenpark

Die Fertigungshallen unseres Standortes Nordhausen wirken an einigen Stellen wie futuristische Filmkulissen. Meterhohe weiße Roboter scheinen ein Eigenleben zu führen. Sie rotieren innerhalb kreisrunder Regale wie in einer Arena. Immer wieder schnellen ihre abgeknickten Schwanenhälse plötzlich nach vorn, greifen ein hölzernes Bauteil vom Förderband und sortieren es mit Schwung an einer bestimmten Stelle im Regal ein. Man kann sich von diesem Anblick kaum losreißen, doch Rainer Marsoun setzt die Werksführung fort – denn gleich nebenan warten immer neue Attraktionen.

Herr Marsoun ist der Leiter des Stiegelmeyer-Betriebs in Nordhausen. Hier ist die Holzproduktion für das gesamte Unternehmen angesiedelt. Objektmöbel, Nachttische und die hölzernen Bauteile unserer Pflegebetten werden in Thüringen gefertigt. Zurzeit stemmen Herr Marsoun und sein Team ein großes Projekt: Der gesamte Maschinenpark wird erneuert, dabei werden weite Teile der Produktion automatisiert. Ende 2023 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Die Millionen-Investition ist zugleich ein starkes Bekenntnis der Stiegelmeyer-Gruppe zum Standort Deutschland.

Herr Marsoun zählt auf, was schon alles fertig ist: „Der Zuschnitt, das Flächenlager für den Zuschnitt, die Kanten- und Formatzelle, die Sortierzellen und die Fräs- und Bohrstraße. Ein vollautomatisches Bearbeitungszentrum und eine komplette Montagelinie folgen in den nächsten Wochen.“

Was hinter diesen Fachbegriffen steckt, wird in den Hallen schnell sichtbar. Beispiel Zuschnitt und Kanten: Als unser FORUM-Team das Werk besichtigt, läuft die Produktion von Kopf- und Fußteilen für Pflegebetten auf Hochtouren. Ein großes Portal mit Vakuumsaugern saugt sich an den Holzplatten im Lager fest und setzt sie auf ein Förderband. Millimetergenau werden sie den Sägeblättern zugeführt und in das gewünschte Format gebracht. Anschließend müssen die formatierten Kanten der Spanplatten mit ABS-Kanten im jeweiligen Holzdekor beschichtet werden. Die Maschinen wissen Bescheid: Immer wieder drehen die Holzhäupter Runden auf einem langgezogenen Band und werden automatisch von allen Seiten bearbeitet und mit ABS-Kanten versehen. Einige Arbeitsschritte später, wie z.B. Fräsen und Bohren, kommen sie schließlich bei den Robotern in den Sortierzellen an.

Hinter diesem vollautomatischen Zauberwerk steckt viel digitale Arbeit, denn letztlich führen die Maschinen nur aus, was „am Computer eingegeben“ wurde. Überall im Werk lassen sich auf Monitoren die Arbeitsschritte kontrollieren. Die Mitarbeiter in Nordhausen kommen mit diesen Aufgaben gut zurecht: „Die Kollegen, die jetzt an den neuen Anlagen arbeiten, hatten bereits Grundkenntnisse an ähnlichen Maschinen. Sie wurden dann von den Anlagenbauern speziell auf die neuen Maschinen geschult. Das hat sehr gut geklappt, alle haben mitgezogen und hatten Lust“, berichtet Herr Marsoun.

„Der neue Nordhäuser Maschinenpark bringt größere Flexibilität, um auf Kundenanforderungen einzugehen“, ergänzt Ilona Wiemann, Marketing-Produktmanagerin für den Bereich Pflegeheim. „Wir freuen uns, größere Variantenvielfalt und mehr Individualisierung anbieten zu können.“ Ein gutes Beispiel sei die neue Nachttisch-Serie Aparto. „Kundinnen und Kunden haben hier die Auswahl aus einem modularen Baukasten mit Schubladen, Tablettauszug, höhenverstellbarem Betttisch, wohnlichen Dekoren und vielen weiteren Merkmalen. Damit erfüllt die Aparto-Familie sehr unterschiedliche Anforderungen und lässt sich mit allen Pflegebetten von Stiegelmeyer ideal kombinieren – bis hin zum Ultra-Niedrigbett Tereno“, sagt Frau Wiemann.

Beste Voraussetzungen also für ein weiteres Wachstum in den Bereichen Nachttische und Objektmöbel. Die Stiegelmeyer-Gruppe verfolgt das Ziel, sich immer stärker zu einem Anbieter ganzheitlicher Lösungen zu entwickeln, der den Kunden große Teile ihrer Raumeinrichtung aus einer Hand liefert und anschließen mit erstklassigem Service betreut. Nachttische, Kleider- und Medizinschränke, Kommoden, Tische und Wandpaneele spielen dabei eine wichtige Rolle. Möbel für Gesundheit und Pflege sollten formschön und wohnlich sein, den vorhandenen Raum effizient nutzen, sich leicht bedienen lassen und zur Sicherheit von Patienten und Bewohnern beitragen. All diese Vorteile bieten unsere Objektmöbel aus Nordhausen. Für Wohn-, Dienst- und Gemeinschaftsräume sind sie die erste Wahl.

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