12. Februar 2021
// Produkte & Service

Das Sicuro tera – unser Bett für ein besseres
Arbeiten auf der Intensivstation

Zahlreiche intelligente Funktionen unterstützen Pflegekräfte und Patienten

Produktmanager Lars Schröder ist stolz auf das Sicuro tera. Das neue Intensivbett von Stiegelmeyer bekommt schon zum Start viel Zuspruch von unseren Kunden. Damit wird eine lange Arbeit im Produktmanagement und in der Konstruktionsabteilung belohnt. Im Krankenhaus zählt die Intensivstation zu den verantwortungsvollsten Bereichen, und ein neues Intensivbett muss diesen hohen Ansprüchen gerecht werden und Wege in die Zukunft der Pflege weisen.

Wie gelingt dies dem Sicuro tera? „Meines Wissens ist unser neues Modell weltweit das einzige maschinell waschbare Intensivbett“, sagt Lars Schröder. „Das ist gerade in Pandemie-Zeiten ein Punkt, den man hervorheben muss.“ Maschinelle Aufbereitung ermöglicht eine besonders sichere und validierbare Hygiene. Der Entfall der aufwändigen manuellen Reinigung entlastet zudem das Personal und beschleunigt den Wiedereinsatz des Bettes auf der Station. Maschinenwaschbare Betten von Stiegelmeyer sind sehr langlebig und halten bis zu zehnmal mehr Waschzyklen stand als die Norm verlangt. Beim Sicuro tera ist die maschinelle Waschbarkeit umso bemerkenswerter, da das Bett über geteilte Seitensicherungen aus Kunststoff verfügt – und die müssen sonst immer mit der Hand gereinigt werden.

Alle Funktionen am „Point of Care“

Die geteilte Protega-Seitensicherung führt Lars Schröder gleich zum nächsten Vorteil: „Alle Funktionen des Bettes lassen sich von der Pflegekraft mühelos bedienen, während sie seitlich am Bett steht und sich um den Patienten kümmert. Der Point of Care muss also nicht verlassen werden.“ Die Seitensicherung schwingt per Einhand-Auslösung gedämpft herab. Bedienpanels in den kopfseitigen Seitensicherungen vereinen alle wichtigen Bettfunktionen. Oft genutzte Verstellungen, z. B. die Cardiac-Chair-Position, sind über vorprogrammierte Tasten auf den Panels abrufbar. Und selbst wenn die Pflegekraft alle Hände voll zu tun hat, kann sie das Bett über einen Doppelfußschalter steuern. „Dieser lässt sich mit zwei wählbaren Funktionen belegen, z. B. mit der Höhenverstellung und der lateralen Schwenkung“, erklärt der Produktmanager.

Laterale Schwenkung für mühelose Lagerung

Die laterale Schwenkbarkeit des Sicuro tera unterstützt die bestmögliche Lagerung des Patienten. Das Drehen eines immobilen Menschen im Bett zählt zu den anstrengendsten und zeitraubendsten Aufgaben im Krankenhaus – vor allem, wenn dabei auf zahlreiche Schläuche und Kabel geachtet werden muss. Durch die seitliche Neigung der Liegefläche reduziert das Bett den Kraftaufwand erheblich. Die Pflegekraft schont ihren Rücken und kann effizienter arbeiten.

Zu einer noch besseren medizinischen Versorgung trägt auch die optionale integrierte Waage bei. Gerade zur Festlegung der idealen Medikation ist es wichtig, schnell und präzise das Gewicht des Patienten zu ermitteln. Die Waage des Bettes arbeitet dabei auf 200 Gramm genau. Kein aufwändiges Umbetten, kein grobes Schätzen belastet den Fortgang der Therapie.

Wenn die Behandlung beginnt, unterstützen oft mehr als ein Dutzend klinischer Geräte die Überwachung und Versorgung des Intensivpatienten. Mit Normschienen an nahezu allen tragfähigen Konstruktionsteilen ermöglicht das Sicuro tera ihre sichere Anbringung. Selbst an der Seitensicherung lassen sich optional Schienen befestigen. Ärzte und Pflegepersonal erhalten dadurch eine große Flexibilität.

Entstanden ist das Bett im regen Austausch mit den Menschen, die damit arbeiten werden. Ihre Wünsche standen von Anfang an im Mittelpunkt aller Planungen. „Auch als der Prototyp fertig war, haben wir ihn in mehreren Krankenhäusern vorgestellt und noch einmal umfassendes Feedback eingeholt“, berichtet Lars Schröder. Er ist sich sicher: „Das Sicuro tera ist eine gute Investition in die Zukunft. Es wird das Personal auf der Intensivstation erheblich entlasten.“

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