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17. November 2021
// Pflege weltweit

Das ideale Bett im Land der großgewachsenen Menschen

Niederländische Unikliniken setzen erfolgreich unser Evario ein

Die Bedeutung maschinell waschbarer Krankenhausbetten nimmt weltweit zu. Immer mehr Häuser schätzen sie als wichtige Verbündete im Kampf gegen nosokomiale Infektionen. Besonders hohen Wert auf sichere Hygiene legen z. B. die Universitätskliniken in den Niederlanden. Stiegelmeyer liefert zurzeit hohe Stückzahlen des waschbaren Klinikbettes Evario in unser Nachbarland – 580 Betten an das Amsterdamer UMC, 600 Evarios an das Radboud UMC in Nijmegen und 690 Betten an das Maastrichter UMC.

Dieser Erfolg belohnt die engagierte Arbeit von Duco Engelage und seinem Team. Herr Engelage ist der Geschäftsführer unserer niederländischen Tochtergesellschaft Stiegelmeyer BV in der Gemeinde Elst in Gelderland. Der Erfolg ist umso eindrucksvoller, da die drei Universitätskliniken jeweils mit einer separaten Ausschreibung das beste Bett suchten und das Evario gleich dreimal am stärksten überzeugte. „Das gesamte Verfahren hat vier Jahre lang gedauert“, erklärt Herr Engelage. Wichtig seinen z. B. Gespräche auf der Messe MEDICA gewesen.

Design nach individuellem Geschmack

Im Land der großgewachsenen Menschen entschieden sich alle Häuser für die gestreckte Variante mit 210 cm langer Liegefläche sowie die geteilte Protega-Seitensicherung. Bei der Wahl der Dekore erfüllte Stiegelmeyer individuelle Wünsche – so werden z. B. Betten in einer besonders eleganten Holz-Grau-Kombination aus Valley Oak und Silver Grey produziert. Auch das reiche Angebot an Zubehör und Bedienmöglichkeiten nutzten die Häuser.

Aufbereitet werden die Evarios überall in Waschsystemen unseres Kooperationspartners Belimed. Duco Engelage begleitete die Einrichtung der Waschprozesse mit viel Engagement und sorgte dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden optimale wirtschaftliche Lösungen nutzen können.

Auch sonst gibt es schon nach kurzer Zeit positive Rückmeldungen von den Menschen, die mit den Betten arbeiten. Begeistert seien die Pflegekräfte z. B. von den guten Fahr- und Manövriereigenschaften, erzählt Herr Engelage. Das mit einer 5. Rolle ausgestattete Evario lässt sich so gut schieben und steuern, dass teils auf den Einsatz von „Bed-Movern“ verzichtet werden kann – das sind kleine Elektrofahrzeuge, die an den Betten angedockt werden und bei der Überwindung der riesigen Distanzen in den Unikliniken helfen. Das Fahren und Bedienen der Evarios fällt auch deshalb so leicht, weil sie viel weniger wiegen als ihre betagten Vorgängermodelle. „Die Differenz zu den alten Stahlbetten liegt bei 50, 60 Kilo – und das spürt man im Alltag“, sagt Duco Engelage.

Ein starkes Argument für das Evario war in den Niederlanden die Option der 210 cm langen Liegefläche. Die vielen großen Patienten können die Betten sofort nutzen oder problemlos im Haus verlegt werden, ohne dass die Pflegekräfte jedes Mal die Bettverlängerung ausziehen oder wieder deaktivieren muss. Gegen Betten mit großen Abmessungen gibt es häufig Bedenken: Passen Sie in den Aufzug, lassen sie sich in engen Räumen bewegen? In den Unikliniken traten jedoch keine Schwierigkeiten auf.

EasyCare-Funktion unterstützt im Alltag

Rundum positives Feedback löst die EasyCare-Funktion am Bedienpanel und auf dem LCD-Handschalter aus. Sie ermöglicht es der Pflegekraft, schnell auf alle Verstellmöglichkeiten zuzugreifen, auch wenn einige Optionen für den Patienten gesperrt sind. Für eine positive Überraschung sorgte auch der große Höhenverstellbereich des Evario. Die Krankenhäuser hatten teils überlegt, für sturzgefährdete Patienten gesondert Niedrigbetten zu bestellen. Da das Evario je nach Ausstattung bis zu 32 cm tief herunterfährt, stellte sich dies als überflüssig heraus. Am anderen Ende der Höhenverstellung profitieren die – ebenfalls oft sehr großen – niederländischen Pflegekräfte ganz besonders von der rückenschonenden Maximalhöhe von bis zu 91 cm.

Die geteilte Protega-Seitensicherung des Evario aus Kunststoff ist das einzige System ihrer Art, das sich maschinell aufbereiten lässt. Und Duco Engelage bekam weitere positive Rückmeldungen: „Der Kunststoff fühlt sich für Patienten und Pflegekräfte immer angenehm warm an und verursacht bei der Verstellung keine lauten Geräusche.“ Um pflegebedürftige Patienten komfortabel im Bett zu platzieren, hat Herr Engelage einen guten Tipp: „Ich sage immer: Ziehen Sie das fußseitige Element der Seitensicherung hoch und setzen Sie den Patienten genau daneben auf die Bettseite. Lassen Sie nun die Seitensicherung komplett herunter und helfen Sie dem Patienten aus dieser Sitzposition heraus beim Hinlegen – er liegt perfekt!“

Die niederländischen Evarios sind allesamt mit Kopf- und Fußteilen vom Typ Stelo ausgestattet, die über stabile Metall-Griffleisten verfügen. Muss ein gebrochenes Bein fixiert werden, lässt sich hier mühelos ein Extensionsgerät befestigen, ohne dass umständliche Anbauten notwendig wären.

Das Evario hält also wirklich, was es verspricht: ein Bett für alle Stationen, das den Alltag erheblich erleichtert. Dazu kommt auch in den Niederlanden der hervorragende Stiegelmeyer-Service. „In meinem 16 Jahren bei Stiegelmeyer habe ich alles dafür getan, unseren Service bestmöglich auszubauen. Wir haben inzwischen sechs Techniker, die durch das ganze Land fahren und jeden Auftrag in ein bis zwei Tagen erledigen“, sagt Herr Engelage.

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