25. Februar 2014
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Das Patienten-Zimmer der Zukunft

Stiegelmeyer im Gespräch mit der Wissenschaft


Wie wollen wir leben, wenn wir alt sind? Wie kann das Patientenzimmer der Zukunft aussehen? Welche moderne Assistenz-Technik kann uns das Leben im Alter oder bei Krankheit erleichtern? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Studenten von sechs Hochschulen im Verbundprojekt „The Next Generation“.


„The Next Generation“ steht dabei für die heute 40- bis 50- Jährigen, für die der Umgang mit Internet und Smartphone alltäglich ist. Wer heute an moderne Technik gewöhnt ist, will auch morgen nicht darauf verzichten.

Um sich vorzustellen, wie diese Generation künftig im Alter unterstützt werden kann, arbeiteten die Studenten mehrere Monate gemeinsam an ihren Ideen für innovative und kommunikative Aspekte in der Pflege von morgen. Auch das Klinikbett Seta von Stiegelmeyer stand im Mittelpunkt des Projektes.

 

UM ETWAS WIRKLICHKEIT WERDEN ZU LASSEN, MÜSSEN WIR ES ZUERST DENKEN.

Albert Einstein

 

Das Ergebnis der Kunsthochschule Halle in Giebichenstein sind futuristische Entwicklungen die besonders den Sehsinn ansprechen: Licht und Farbe – direkt im Krankenhausbett! die Studentin Marta Quilis Juan von der Universität Halle beschreibt es so: „eine intuitiv steuerbare Lichtquelle im Fußteil des Klinikbettes gibt dem Patienten etwas, das er normalerweise im Krankenhaus nicht findet: eine Farbatmosphäre, die er selbst beeinflussen kann. Die Anwendungsbereiche reichen dabei von Therapieunterstützenden Maßnahmen über spielerische Rehabilitationstechniken bis hin zu einer farblichen Strukturierung des Tagesablaufs oder einer motorischen Prophylaxe. Es kann darüber hinaus die Stimmung der Patienten und auch ihre psychische Verfassung durch Farbtherapie positiv beeinflussen“.

Der Patient verbringt fast die ganze Zeit des Krankenhausaufenthalts in seinem Bett und sieht alles aus einer Perspektive. Daher hat der Einsatz von Farbe und Licht eine große Wirkung. Wir werden die Trends/Ergebnisse weiterhin in unseren Produktentwicklungen berücksichtigen.

Ein weiterer Aspekt des Projektes waren die Funktionen am Bett. Ältere und körperlich eingeschränkte Patienten kommen mit kompliziert gesteuerten Handschaltern nicht zurecht. Wo liegen funktionale Probleme und wie umständlich ist die Nutzung? Ein Fazit der Studenten war: die Bedienknöpfe sind zu klein und es sind zu viele. Unlogische Piktogramme geben Anlass zur Kritik. Auch aus dieser Analyse heraus entwickelte Stiegelmeyer das Bedienkonzept des neuen LCD-Handschalters. Es ermöglicht vor allem älteren Patienten und Demenzkranken ein einfaches Bedienen und Verstellen des Bettes. Das schafft ein wertvolles Stück Unabhängigkeit.

Das ist eine Zukunftsversion, die bereits heute umgesetzt wurde.

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