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Vorgestellt: Schwester Gundula Köpp

Leiterin der zentralen Bettenaufbereitung im Klinikum Südstadt Rostock

22. Februar 2018

Schwester Gundula, bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich arbeite seit 1972 im Klinikum Südstadt Rostock. Nach meiner Ausbildung dort war ich Krankenschwester, dann in der Abteilung zur Sterilisation der Instrumente, dann Leiterin des Spritzenzimmers. Nach der Wende habe ich die neue Abteilung für die Bettenaufbereitung aufgebaut. Ende Februar gehe ich nach über 45 Jahren in den Ruhestand.

Beschreiben Sie bitte unseren Lesern Ihre Arbeit.

Es ist eine große Aufgabe! Mit insgesamt 13 Mitarbeitern bereiten wir täglich 140 bis 170 Betten manuell auf. Wir sind dafür verantwortlich, dass alle 619 Betten fachgerecht nach den geltenden Standards gereinigt und dabei die infektiösen Betten getrennt behandelt werden. Die richtigen Matratzen oder Sondersysteme müssen den passenden Betten zugeordnet werden. Neben unserer großen Bettenzentrale gibt es weitere dezentrale Aufbereitungsorte, zum Beispiel für Neugeborenenbetten oder Inkubatoren. Um auch die Unterseiten der Betten gründlich reinigen zu können, haben wir einen Bettenwender angeschafft, in dem die Betten seitlich hochgeklappt werden. Bei dieser Gelegenheit kommen auch unsere Handwerker und kontrollieren und säubern die Rollen. Jeden Tag kommen 2 bis 3 Betten in den Bettenwender. Wir haben uns vorgenommen, 2018 jedes hydraulische Bett einmal auf dem Bettenwender gründlich zu reinigen.

Mit welchen Stiegelmeyer-Modellen arbeiten Sie?

Wir haben 358 hydraulische Vivendo-Betten und 261 elektrische Betten der Modellserie Seta von Stiegelmeyer. Die Setas sind mit verschiedenen Seitensicherungen ausgestattet.

Welche Wünsche haben Sie an Stiegelmeyer?

Stiegelmeyer hat viele Wünsche bereits erfüllt. Wir haben keine rauen Oberflächen mehr, alles ist schön glatt und lässt sich hervorragend reinigen.

Wie stellen Sie sich die Zukunft Ihrer Arbeit vor?

Nach 27 Jahren in meiner Abteilung glaube ich manchmal, dass wir das Ziel erreicht haben – aber dann fällt mir immer wieder etwas Neues ein, das man optimieren könnte. Zum Beispiel haben wir alle elektrischen Betten mit einer neuen Halterung für den Handschalter nachrüsten lassen. Darin ist er viel besser vor Beschädigungen geschützt. Es ist wichtig, niemals an einer Stelle stehenzubleiben.

Klinikum Südstadt Rostock

  • gegründet 1965
  • 513 Planbetten
  • 1.400 Mitarbeiter
  • 619 Stiegelmeyer-Betten

www.kliniksued-rostock.de

Schlagworte:

Ausgabe:

FORUM 19

Kategorie:

Gesundheit & Pflege

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