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Mehr als ein Jahrhundert lang gut gebettet

Stiegelmeyer stellt spannende Firmenchronik vor

11. März 2017

Stiegelmeyer steht für hervorragende Betten – seit mehr als einem Jahrhundert. Der Regierungspräsident von Minden hatte im Jahr 1922 allerdings eine ganz andere Vorstellung von unserem Unternehmen. Er erteilte der „Motorradfabrik Stiegelmeyer & Co., Herford i/W.“ die Genehmigung, ein elegantes Zweirad mit 3,8 PS zu bauen.

Der Regierungspräsident hatte sich nicht in der Firma geirrt, ihm lag tatsächlich ein entsprechender Antrag vor. Unter allen Produkt-Ideen in der 117-jährigen Firmengeschichte war das Stiegelmeyer-Motorrad wohl die ungewöhnlichste. Eine technische Zeichnung dieses Fahrzeugs ist bis heute erhalten. Ob aber jemals ein Exemplar gebaut wurde, ist nicht gewiss. Oliver Driesen berichtet von dieser Episode in seiner eindrucksvollen, spannenden und unterhaltsamen Stiegelmeyer-Chronik.

Unter dem Titel „Gut gebettet“ hat der Hamburger Wirtschaftsjournalist die Geschichte der Stiegelmeyer-Gruppe von jenem Tag des Jahres 1899 an erforscht, an dem Johann Stiegelmeyer die Produktion von Stahldrahtmatratzen begann – in seinem Elternhaus in Rödinghausen. Der Firmengründer bestätigte das Sprichwort „Wer Erfolg haben will, sollte früh damit anfangen“. Schon 1900 war sein Betrieb so stark gewachsen, dass er ins 30 Kilometer entfernte Herford umziehen musste. Als Stiegelmeyer 1903 die Firma seinem Teilhaber Albert Dörnte verkaufte, um in Hannover eine wiederum erfolgreiche neue Unternehmung zu starten, war sein guter Name in Herford bereits fest etabliert und bürgt bis heute weltweit für Qualität.

Erfolg und Innovationskraft blieben unserem Unternehmen durch alle Höhen und Tiefen des 20. und 21. Jahrhunderts treu. Die Chronik berichtet von bahnbrechenden Entwicklungen wie dem elektrisch verstellbaren Klinikbett, von der gelungenen Expansion in die Bereiche der stationären und häuslichen Pflege und von der immer internationaleren Ausrichtung der Firma. Oliver Driesen spart die Konflikte in der langen Historie nicht aus, doch die Stärken des familiengeführten Unternehmens treten umso deutlicher hervor – die Ausrichtung auf das Wohl der Kunden und die vertrauensvolle, inspirierende Beziehung zu den Mitarbeitern. Nach 241 Seiten Stiegelmeyer hat man Lust auf mehr.

Ausgabe:

FORUM 16

Kategorie:

Stiegelmeyer Inside

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